Für die Marketing Kampagne „Amazing in Motion“ hatte Lexus bereits einige fantastische Projekte durchgeführt: Carbon Marionetten die die Stadt erkunden, ein synchron tanzendes Drohnen-Ballett oder einen aus Licht geschaffenen Mann. Im vierten Teil der Reihe ist nun für viele ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen: Das schwebende Skateboard.

Das Projekt „Slide“

Was damals im Film „Zurück in die Zukunft“ noch Science-Fiction war wird hier zur Realität. „Slide“, so der Name des Projekts, ist ein Hoverboard-Projekt an dem Wissenschaftler des IFW Dresden (Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung) und die Firma Evico 18 Monate tüftelten. Zu dem Team gehört auch der professionelle Skateboardfahrer Ross McGouren, der „Slide“ testete. Hier stieß aber auch der Profi zunächst an seine Grenzen: „Ich fahre seit 20 Jahren Skateboard, aber ohne die Reibung kam es mir so vor, als müsse ich alles von Grund auf neu lernen – vor allem, was den Stand und die richtige Balance angeht, die nötig waren, um das Hoverboard zu benutzen. Das war eine völlig neue Erfahrung.“

Das Projekt wurde im eigens entwickelten Hoverpark in Barcelona seit Juni getestet. Dort wurden dafür über 200 Meter Magnetschienen verlegt. Unter der Regie von Filmemacher Henry-Alex Rubin nahm Lexus einen Film von den Testläufen auf  in denen die Skater Tricks durchführen konnten, die auf einem normalen Skateboard nicht möglich wären – wie z.B. das Schweben über Wasser.

Und wie funktioniert das schwebende Skateboard?

Unter dem Hoverboard sind zwei „Cryostase“-Reservoirs angebracht in denen supraleitendes Material in flüssigen Stickstoff auf Minus 197 Grad Celsius abgekühlt wird und wodurch der Qualm entsteht. Bei dieser Temperatur wird das Magnetfeld der Magnetschienen im supraleitenden Material „eingefroren“ wodurch der feste Abstand zwischen Board und Bahn gehalten wird. Diese Kraft ist stark genug, dass man darauf stehen oder sogar aufspringen kann.“ – Oliver de Hass, CEO von Evico.